«Ein Bild von Lydia»
Nach dem Roman von Lukas Hartmann und dem Theaterstück von Markus Keller
Lydia
Welti-Escher
Lydia
Welti - Escher
Lydia Escher kommt am 10. Juli 1858 als Tochter von Alfred Escher (1838–1864), dem "Eisenbahnkönig", und Augusta Escher-Uebel (1838–1864), zur Welt.Bereits in ihrer Jugendzeit unterstützt sie ihren Vater mit Schreibarbeiten und führt den Haushalt im Belvoir.Der Schriftsteller Gottfried Keller war ein Freund und gern gesehener Gast ihres Vaters. Kurz bevor ihr Vater stirbt, heiratet Lydia Emil Welti, den Sohn des Bundesrates Welti. Damit ermöglichte sie ihrem Mann den Einstieg in diverse Verwaltungsräte.Emil Welti verfolgt seine Karriere, während Lydia sich zuhause langweilte. Das Führen des Haushalts erfüllte sie nicht. Sie möchte etwas gestalten, möchte prägen, möchte sich für die einsetzen. Durch ihren Mann, lernt sie Karl Stauffer kennen. Ein Maler, den Maler, den sie alsMäzene unterstützen und der ein Porträt von ihr malt.

Lydia
Welti-Escher

Das Theaterstück beginnt mit der Beerdigung Lydias im Dezember 1891 und erzählt danach retrospektiv Lydia Eschers Leben aus der Sicht ihrer Kammerzofe Luise.
Der Kreis schliesst sich wieder, als Luise die Villa Champel in der Nähe von Genf betritt. Der Villa, in der Lydia ihre letzten Monate verbracht hat, nachdem sie aus dem Irrenhaus in Rom entlassen worden war.
Ein eindrücklicher Kreis, der sich schliesst. Umstände und ein Leben, das uns betroffen zurück lässt. Aber auch ein Neuanfang, der ganz leise anbricht und hoffnungsvoll seinen Weg geht.
Das Theaterstück
Lydia
Welti-Escher
Das Theaterstück
Die «Junge Bühne Freiestrasse» spielt in erster Linie historische Themen, die mit unserem Hier und Jetzt und Verbindung stehen, thematisch und örtlich. Gespielt wird auf Mundart, der Sprache, die unseren Emotionen am nächsten liegt und in der es den Jugendlichen leichter fällt, in Rollen einzutauchen und sie mit ihrer Sprache zum Leben zu erwecken.

Impressionen aus den Proben
Eindrücke aus den Proben













